Mehr Schutz
am Arbeitsplatz

Schweißrauch optimal erfassen
und hochgradig filtrieren

Mehr Präzision für
die der maschinellen Fertigung

Schweißrauch
wirtschaftlich absaugen

Weniger Schweißrauch
in der Halle

Schweißrauch umfassend
betrachten und eliminieren

SCHWEISSEN
DAS WICHTIGESTE FÜGEVERFAHREN

Unter Schweißen versteht man ein Fügeverfahren zur dauerhaften Verbindung von zwei oder mehreren Werkstücken. Es gilt als das wichtigste Fügeverfahren. Mit Hilfe von Wärme und Druck entsteht eine unlösbare Verbindung zwischen den Bauteilen. Teilweise werden dabei auch Schweißzusatzstoffe verwendet.

SCHWEISSRAUCH
IST EIN EMISSIONSGEMISCH

Schweißrauch ist keine homogene Emission, sondern ein heterogenes Gemisch aus Rauch, Stäuben, Gasen und Dämpfen, die beim Schweißen entstehen und in die Umgebungsluft emittiert werden.

  • Unter Rauch wird das Gemenge aus unterschiedlich feinen und festen Stoffen verstanden. Rauch entsteht durch die Kondensation anorganischer Stoffe aus der Dampfphase, chemischen Reaktionen (z. B. Oxydation) sowie unvollständigem Verbrennen organischen Materials aufgrund von Schweißzusätzen, Beschichtungen und Verunreinigungen. Damit Feinstaub als Rauch wahrgenommen wird, muss er in größeren Mengen vorkommen.
  • Gasförmige Emissionen und Dämpfe entstehen durch den thermischen Umwandlungsprozess von Brenngasen, Luft, Beschichtungsmaterialien und Verunreinigungen.
    • Ozon entsteht beispielsweise durch den Lichtbogen aus dem Sauerstoff in der Luft.
    • Kohlenmonoxyd entsteht durch eine unvollständige Verbrennung von Brenngasen mit Schutzgasen.
    • Stickoxide entstehen durch thermische Prozesse aus dem Stickstoff und Sauerstoff der Luft.
    • Phosgen, Aldehyde und Zersetzungsprodukte entstehen durch das Arbeiten mit Beschichtungen, Ölen oder Entfettungsmitteln.

Gefahr für die Arbeitskraft –
darum ist Schweißrauch gefährlich

Die Gefahren durch Schweißrauch ergeben sich zum einen aus den unterschiedlichen Inhaltsstoffen des Emissionsgemisches und zum anderen aufgrund der Feinheit der Emission.

Generell gilt: Schweißrauch ist ein Gefahrenstoff.
Daher besteht eine gesetzliche Pflicht zur Evaluierung der Gefahren durch Schweißrauch und dem Setzen von geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Arbeitskraft vor dem Gefahrstoff Schweißrauch.

Abhängig vom Schweißverfahren, dem Schweißwerkstoff und den Schweißzusätzen entstehen unterschiedliche Arten von Schweißrauch. Sie unterscheiden sich stark in ihren Eigenschaften. Deswegen kategorisieren wir den Schweißrauch anhand seiner Auswirkung auf den Menschen: Wir unterscheiden in atemwegsbelastenden, toxischen und krebserregenden Schweißrauch.

  • Atemwegs- und lungenbelastender Schweißrauch
    Dieser Schweißrauch entsteht meist bei der Bearbeitung von metallischen Werkstoffen ohne Legierungen. Also beispielsweise beim Schweißen von Eisen, Stahl, Magnesium oder Aluminium. Bei diesen Verfahren enthält der freigesetzte Schweißrauch Metalloxyde wie Eisenoxyd oder Aluminiumoxyd. Die Gefährdung ergibt sich durch die Menge an Rauch, der freigesetzt wird und aufgrund der Größe seiner Feinstaubpartikel. Die Belastung führt zu Beeinträchtigung der Atemwege. Die Folgen sind Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis, eine Verengung der Atemwege, Siderose (Eisenspeicherkrankheit) oder fibrogene Reaktionen (Bindegewebsvermehrung).
  • Toxischer Schweißrauch
    Von toxischem Schweißrauch wird dann gesprochen, wenn aufgrund der Überschreitung einer bestimmten Dosis eine Vergiftung eintritt. Als toxisch werden beispielsweise Gase wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, Ozon aber auch Oxide von Kupfer, Blei oder Zink eingestuft. Die giftige Wirkung hängt wesentlich von der Konzentrations-Menge ab – eine geringe Konzentration kann leichte Vergiftungen oder gesundheitliche Störungen verursachen, eine hohe Konzentration kann lebensgefährlich sein.
  • Krebserregender bzw. kanzerogener Schweißrauch
    Für krebserregende und kanzerogene Stoffe gibt es keinen Schwellwert, ab der eine Schädigung eintritt. Man geht davon aus, dass selbst geringe Mengen zu einer schwerwiegenden Gefährdung beitragen. Für Schweißrauch dieser Kategorie gelten daher besondere Vorschriften. Zu den krebserregenden Stoffen zählen beispielsweise Chrom(VI)-Verbindungen, Nickeloxide oder Kobaltoxyd. Sie entstehen insbesondere beim Schweißen von legierten Stählen (z. B. chrom- und nickelhaltigen Stahl).
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So fein ist Schweißrauch

Die Größe der Schweißrauchpartikel haben eine unterschiedliche Auswirkung auf den menschlichen Körper. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer können sie in die menschlichen Atemwege eindringen. Eine weitere Möglichkeit ist es deswegen, den Schweißrauch anhand seiner Größe zu unterscheiden:

  • Einatembare Partikel
    Partikelgrößen von weniger als 10 μm werden eingeatmet.
  • Lungengängige Partikel
    Partikel von circa 2,5 Mikrometer Größe dringen bis in die Lunge vor.
  • Alveolengängige Partikel
    Partikel von circa 1 Mikrometer dringen bis in die Verästelungen der Lunge vor.
  • Ultrafeine Partikel
    Partikel, die kleines sind als 0,1 Mikrometer, können von den Atemorganen nicht mehr zurückgehalten werden.
    Sie gelangen bis ins Blut.
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Der Einfluss des
Schweißverfahrens
auf die Freisetzung von
Schweißrauch

Das verwendete Schweißverfahren und die verwendeten Werkstoffe haben neben den Zusatzstoffen direkten Einfluss darauf, welche Art von Schweißrauch entsteht.

Die folgende Auflistung gibt einen kompakten Überblick über die häufigsten Schweißverfahren und die damit einhergehende Zusammensetzung des Schweißrauchs.

Schweißverfahren Schweißrauchmenge Emissionsrate [mg/s]
Gasschweißen, Rührreibschweißen, WIG, Unterpulverschweißen, Widerstandspunktschweißen Gering < 1
Laserstrahlschweißen ohne Zusatzwerkstoff Gering 1 bis 2
MIG/MAG (energieoptimiertes Schutzgasschweißen) Mittel 1 bis 4
MIG (allgemein) Mittel 2 bis 8
Lichtbogenhandschweißen Hoch 2 bis 22
MAG (Massivdraht), Fülldrahtschweißen mit Schutzgas, Laserstrahlschweißen mit Zusatzwerkstoff Hoch 6 bis 25
MAG (Fülldraht), Fülldrahtschweißen ohne Schutzgas,
autogenes Brenn-schneiden, Lichtbogenspritzen
Sehr hoch > 25

Quelle: DGUV

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Vorschriften und 
gesetzliche Grundlagen 

Für das Schweißen wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Grenzwerte erlassen. Je nach Land und Art des zugrundeliegenden Leitstoffes variieren die Grenzwerte stark. Dabei geht der Gesetzgeber insbesondere auf das Gesundheitsrisiko ein und unterscheidet je nach Land in Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) technische Richtkonzentrationen (TRK) oder Akzeptanz- und Toleranzkonzentration.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die häufigsten, schweißtechnisch-relevanten Grenzwerte.

Schweißverfahren Kategorie Deutschland Österreich
Allgemeiner Staubgrenzwert AGW 1,25 mg/m³(A) 5 mg/m³ (A)
Schweißrauch AGW 1,25 mg/m³ (A) 5 mg/m³ (A)
Chrom(VI)-Verbindungen TRK, Akz., Tol. 0,001 mg/m³ (E) 0,01 mg/m³ (E)
Cobalt und krebserzeugende Cobaltverbindungen (Cobalt(II)-
oxid (CoO))
TRK, Akz., Tol. 0,0005 mg/m³ (A)  0,1 mg/m³ (E)
Krebserzeugende Nickelverbindungen (Nickel(II)- oxid (NiO)) TRK, Akz., Tol. 0,006 mg/m³ (A) 0,05 mg/m³ (E)
Mangan und seine anorganischen Verbindungen (zum
Beispiel MnO, Mn3O4)
AGW 0,02 mg/m³ (A) 0,05 mg/m³ (A)
Stickstoff(II)-oxid (NO) AGW 0,5 ppm 
0,95 mg/m³ 
0,5 ppm 
0,96 mg/m³ 
Fluoride (Natriumfluorid (NaF), Calciumfluorid (CaF2),
Natriumcalciumfluorid (NaCaF3))
AGW 1 mg/m³ (E) 2,5 mg/m³ (E)
Kohlenstoffmonoxid AGW 30 ppm 
35 mg/m³ 
20 ppm
23 mg/m³ 


E ...  einatembare Fraktion
A... alveolengängige Fraktion

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Reduktion der 
Gefahrenquellen

Für schweißtechnische Arbeiten an metallischen Werkstoffen ist der Arbeitgeber verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Sie hat vor Aufnahme der Schweißarbeiten zu erfolgen. Die Ergebnisse der Erhebung sind zu beurteilen und zu dokumentieren. Das beinhaltet auch geeignete Schutzmaßnahmen zur Vermeidung oder Reduktion der Gefährdung durch den Schweißrauch.

Bei der Beurteilung ist folgende Rangfolge heranzuziehen:

  • Substitution
    Unter Substitution versteht man den Tausch des Schweißverfahrens durch ein anderes, emissionsärmeres Verfahren. Besteht die Möglichkeit verschiedene Schweißverfahren einzusetzen, so ist jenes zu wählen, bei dem die freigesetzte Schweißrauchmenge möglichst gering ist (siehe dazu obige Tabelle Schweißverfahren und Schweißrauch).
  • Lüftungstechnische Schutzmaßnahmen
    Darunter fallen technischen Schutzmaßnahmen wie das Absaugen und Abscheiden der Schweißrauchemissionen durch Absaug- und Filteranlagen oder das Bereitstellen von raumlufttechnischen Lösungen.
  • Organisatorische Schutzmaßnahmen
    Unter die organisatorischen Schutzmaßnahmen zählen Unterweisung der Beschäftigten und die allgemeine arbeitsmedizinische Vorsorge.
  • Individuelle Schutzmaßnahmen
    Zu den individuellen Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise persönliche Schutzausrüstungen wie das Tragen von Atemschutz oder der Einsatz von belüfteten Schweißhelmen.
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Kappa Hallenluftreinigungssystem
beim manuellen Schweißen und
Roboterschweißen

Kappa Schweißtischabsaugung
beim manuellen Schweißen

Kappa Absaughaubenabsaugung
beim Roboterschweißen

Kappa Absaugarmabsaugung
beim manuellen Schweißen

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT SCHWEISSBRENNER

Bei der Brennerabsaugung bzw. Pistolenabsaugung werden die Schweißrauchemissionen direkt am Schweißbrenner erfasst und abgesaugt. Dazu sind am Schweißbrenner Absaugdüsen installiert, an denen ein Absaugschlauch angeschlossen ist. Er wird mit dem Schlauchpaket des Schweißgerätes kombiniert. Am Ende des Absaugschlauchs ist entweder ein Filtergerät installiert oder der Absaugschlauch führt über eine Hochvakuumverrohrung zu einer zentralen Filtereinheit. Hersteller von Schweißbrennern bieten oft integrierte Absauglösungen ihrer Produkte an. Bestehende Geräte können mit Erfassungskits nachgerüstet werden.

Erfahrungen und Wirkung der
Brennerabsaugung (Pistolenabsaugung)

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist stark vom Schweißer abhängig, schließlich ist die Handlichkeit des Schweißbrenners durch Absaugdüse und Absaugschlauch beeinflusst und beeinträchtigt mitunter die Sicht für den Schweißer.
  • Auch die Schweißposition hat einen großen Einfluss auf den Erfassungsgrad.
  • Ein Nachrauchen kann mit der Brennerabsaugung nicht erfasst werden.
  • Eine Absaugung direkt am Brenner ist nicht für alle Schweißverfahren möglich. 
  • Die Brennerabsaugung ist insbesondere bei Schweißarbeiten, wo alternative Absauglösungen nur schwer eingesetzt werden können zu empfehlen. Beispielsweise beim Schweißen in Kesseln.
  • Für die Brennerabsaugung wird in der Regel eine Absaugleistung von 100 m³/h benötigt. 
  • Aufgrund des hohen Widerstandes des Absaugschlauches ist eine Hochvakuumabsaugung mit einem Unterdruck von über 15.000 Pa notwendig. 
  • Die Brennerabsaugung kann bei richtiger Ausführung und Anwendung einen Erfassungsgrad von 70% erreichen.

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT SCHWEISSSCHIRM

Bei der Schweißschirmabsaugung werden die Schweißrauchemissionen direkt mit einem Schirm erfasst und abgesaugt. Am Schweißschirm ist wieder ein Absaugschlauch angeschlossen. Am Ende des Absaugschlauchs ist entweder ein Filtergerät installiert oder der Absaugschlauch führt über eine Hochvakuumverrohrung zu einer zentralen Filtereinheit. Die Bedeutung der Schweißschirmabsaugung hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Das liegt vor allem an den neuartigen Schweißschirmen, die nicht mehr handgeführt sind, sondern direkt auf dem Kopf getragen werden und sich aktiv an den Schweißprozess und der herrschenden Helligkeit anpassen.

Erfahrungen und Wirkung der 
Schweißschirmabsaugung

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist stark vom Schweißer abhängig. Die Handlichkeit des Schweißschirms ist durch den Absaugdüse und dem Absaugschlauch beeinflusst und beeinträchtigt mitunter das Sichtfeld des Schweißenden.
  • Auch die Schweißposition hat einen großen Einfluss auf den Erfassungsgrad.
  • Das Nachrauchen kann mit der Schweißschirmabsaugung nicht erfasst werden.
  • Eine Schweißschirmabsaugung ist nicht für alle Schweißverfahren möglich. 
  • Für die Absaugung wird in der Regel eine Absaugleistung von 200 m³/h benötigt. 
  • Aufgrund des hohen Widerstandes des Absaugschlauches ist eine Hochvakuumabsaugung mit einem Unterdruck von über 15.000 Pa notwendig. 
  • Die Schweißschirmabsaugung kann bei richtiger Ausführung und Anwendung einen Erfassungsgrad bis zu 60% erreichen. 

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT ABSAUGARM

Schweißabsaugarme werden nach wie vor häufig zur Erfassung und Absaugung beim Schweißen eingesetzt. Dabei werden die Schweißrauchemissionen erfasst, indem ein Absaugarm möglichst nahe an der Emissionsquelle positioniert wird. Ein Absaugarm besteht standardmäßig aus Absaugrohren bzw. Absaugschläuchen, Knick- bzw. Drehgelenken zur richtigen Positionierung sowie einem Absaugtrichter. Der Absaugtrichter sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Saugwirkung und schützt idealerweise vor dem Eindringen von Fremdkörpern. Optional sorgen eine integrierte Beleuchtung oder diverse Schalter für verbesserten Komfort.

Typische Absaugarme decken einen Arbeitsbereich im Radius von ein bis vier Metern ab. Mit einer entsprechenden Verlängerung sind Arbeitsradien bis zu acht Meter möglich. Der Durchmesser der Absaugarme für Schweißanwendungen beträgt in der Regel 160 Millimeter.

Erfahrungen und Wirkung der 
Absaugarme

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist stark vom Schweißer abhängig. Nur bei richtiger Positionierung des Absaugarmes ist eine Erfassung des Schweißrauchs gegeben. 
  • Auch die Schweißposition hat einen großen Einfluss auf die Erfassungsgrad.
  • Bei wechselnden Arbeitspositionen und bei kurzen auf große Werkstücke verteilten Schweißstellen, sowie sehr langen Schweißnähten sind Absaugarme oft nicht praktikabel. Vor allem, weil der Absaugarm laufend manuell nachpositioniert werden muss.
  • Das Nachrauchen kann mit Absaugarmen erfasst werden.
  • Eine Schweißrauchabsaugung mit Absaugarmen ist bei örtlich fix installierten Schweißarbeitsplätzten mit wiederkehrenden Schweißarbeiten und bei kleineren Werkstücken sinnvoll.
  • Für die Schweißrauchabsaugung über Absaugarme wird in der Regel eine Absaugleistung von 1.000 m³/h benötigt. 
  • Aufgrund des geringen Widerstandes der Absaugarme wird eine Niedrigvakuumabsaugung mit einem Unterdruck unter 5.000 Pa eingesetzt. 
  • Die Schweißrauchabsaugung mit Absaugarmen kann bei richtiger Ausführung und Anwendung einen Erfassungsgrad von 70%erreichen.

Mehr Informationen zu den 
Kappa Absaugarmen

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT ABSAUGTISCH

Schweißtische sind Arbeitstische, auf denen das Werkstück platziert und bearbeitet wird. Sie sorgen für das Erfassen des freigesetzten Schweißrauchs über integrierte Tischabsaugungen. Standardmäßig sind sie dazu mit einer Absaugvorrichtung nach unten (Tischabsaugung) ausgestattet. Optional können die Schweißtische auch mit einer Rückwandabsaugung oder einer Seitenwandabsaugung ausgestattet werden. In der Regel verfügen Absaugtische auch über eine Schublade, in der grobe Partikel aufgefangen werden. Je nach Anforderungen sind verschiedenste Optionen wie beispielsweise Auflageroste aus Holz oder Kunststoff, Höhenverstellbarkeit oder eine Beleuchtung verfügbar.

Typische Schweißtische decken einen Arbeitsbereich von ein bis drei Meter ab und verfügen über ein Arbeitstiefe von rund 0,7 Meter. Die Arbeitshöhe der Schweißtische kann im optimalen Fall den Anforderungen angepasst werden.

Erfahrungen und Wirkung der
Absaugtische, Schweißtische

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist stark von den Schweißanforderungen und dem Werkstück abhängig.
  • Das Nachrauchen kann mit der Schweißtischabsaugung erfasst werden.
  • Eine Schweißrauchabsaugung über Schweißtische ist insbesondere an örtlich fix installierten Schweißarbeitsplätzen mit wiederkehrenden Schweißarbeiten und bei kleineren Werkstücken sinnvoll.
  • Für die Schweißrauchabsaugung über Schweißtische wird in der Regel eine Absaugleistung von 1.200 m³/h pro Meter Arbeitsbreite bei einer reinen Tischabsaugung sowie 2.200 m³/h pro Meter Arbeitsbreite bei einer kombinierten Tisch- und Rückwandabsaugung benötigt.
  • Die Schweißrauchabsaugung mit Schweißtisch kann bei richtiger Ausführung und Anwendung ein Erfassungsgrad von 70% erreichen.

Mehr Informationen zu den 
Kappa Schweißtischen

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT ABSAUGWAND

Absaugwände sorgen für ein flächiges Erfassen von Schweißrauch.
Dazu wird das Werkstück vor der Absaugwand - in der Regel auf einer Arbeitsbock - platziert. Die Rückwand sorgt für eine gleichmäßige Absaugwirkung über die ganze Wandfläche.

Typische Absaugwände sind modulartig aufgebaut und decken einen Arbeitsbereich von ein bis mehrere Meter sowie eine Höhe von 0,5 bis zwei Meter ab.

Erfahrungen und Wirkung der 
Absaugwände

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist stark von den Schweißanforderungen und dem Werkstück beeinflusst.
  • Das Nachrauchen kann mit der Schweißwandabsaugung erfasst werden.
  • Eine Schweißwandabsaugung über Schweißabsaugwände ist insbesondere an örtlich fix installierten Schweißarbeitsplätzten mit wiederkehrenden Schweißarbeiten und bei kleineren bis mittleren Werkstücken sinnvoll.
  • Für die Schweißrauchabsaugung mit Absaugwand wird in der Regel eine Absaugleistung von 2.500 m³/h pro Quadratmeter Absaugwand benötigt.
  • Die Schweißrauchabsaugung mit Absaugwand kann bei richtiger Ausführung und Anwendung einen Erfassungsgrad von 70% erreichen.

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT ABSAUGHAUBE

Absaughauben werden über dem Schweißprozess platziert. Sie sorgen dafür, dass der aufgrund seiner Thermik aufsteigende Schweißrauch und Feinstaub oberhalb des Schweißprozessen erfasst und abgeführt wird. In der Regel sind Schweißrauchabsaughauben mit Vorhängen ausgestattet. Sie dienen der Abschirmung des Schweißprozesses und als Kapselung für den Schweißrauch, sodass die Emissionen ungehindert aufsteigen können und nicht von Querluftströmen umgelenkt werden. Bei der optimalen Ausführung handelt es sich um eine Randstreifenabsaugung. Dabei sind an der Absaughaube umlaufend Absaugöffnungen platziert. Sie sorgen für eine gleichmäßige Erfassung über die gesamte Haubenfläche und schützen das Einsaugen von Fremdkörpern und Funken.  

Absaughauben werden häufig beim Roboterschweißen eingesetzt. Dabei werden die Absaughauben entweder oberhalb des Roboters oder direkt am Roboter platziert. Selbst Lösungen mit am Roboter mitfahrenden Absaughauben können realisiert werden.
Typische Absaughauben sind modulartig aufgebaut und decken einen Absaugfläche von 1 bis mehrere Quadratmeter ab. 

Erfahrungen und Wirkung der 
Absaughauben

  • Die Funktion und der Erfassungsgrad ist bei korrekter Auslegung und Ausführung relativ unabhängig vom Schweißprozess.
  • Das Nachrauchen kann mit der Schweißrauchabsaughaube erfasst werden.
  • Eine Schweißwandabsaugung über Schweißrauchabsaughaube ist in der Regel an örtlich fix installierten Schweiß- bzw. Roboterarbeitsplätzten installiert. Es können aber auch mitfahrende Absaughaubenlösungen mit mehr als 50 Meter Verfahrensweg realisiert werden. 
  • Für die Schweißrauchabsaugung über Absaughauben wird in der Regel eine Absaugleistung von 500 m³/h pro Quadratmeter Absaughaube bei einer Randstreifenabsaugung bzw. 1.500 m³/h pro Quadratmeter Absaughaube bei einer flächigen Absaugung benötigt. 
  • Die Schweißrauchabsaugung mit Absaughaube kann bei richtiger Ausführung und Anwendung einen Erfassungsgrad von 90% erreichen.

Mehr Informationen zu den 
Kappa Absaughauben

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT ABSAUGKABINE

Absaugkabinen werden vielfach zur Beseitigung von Schweißrauch aus den Produktionshallen eingesetzt. Dabei werden die Schweißprozesse in einer eigenen Einhausung durchgeführt. Werkstücke werden manuell oder mittels Hubgeräten in die Absaugkabine transportiert, wo die Schweißarbeiten durchgeführt werden. Vielfach werden in den Absaugkabinen neben dem Schweißen auch andere Tätigkeiten wie beispielsweise Schleifarbeiten durchgeführt. Absaugkabinen eigenen sich, um einzelne Arbeitsprozesse wie z. B. Aluminiumschweißen, Normalstahlschweißen oder das Schweißen hochlegierter Stähle, voneinander abzuschotten.

Innerhalb der Schweißabsaugkabinen erfolgt die Erfassung der Schweißrauchemissionen in der Regel über die zuvor genannten Systeme wie Absaugarme, Schweißtische und Absaugwände. Neben der Schweißrauchabsaugung verfügen die Kabinen in der Regel über eine eigene Be- und Entlüftung.

Erfahrungen und Wirkung der 
Absaugkabinen

  • Schweiß-Absaugkabinen eignen sich zur räumlichen Eingrenzung von Schweißprozessen, sodass Schweißemissionen nicht die Halle belasten.
  • Schweißkabinen eignen sich zur logistischen Trennung unterschiedlicher Schweißbereiche wie Aluminium, Normalstahl und legierten Stählen.
  • Schweiß-Absaugkabinen können individuell angepasst werden und sind in jeglicher Größe verfügbar. 
  • Die Absaug-, Filter- und Lufttechnik sowie die dafür notwendige Luftleistung der Schweiß-Absaugkabinen werden individuell an die jeweiligen Anforderungen angepasst. 

Mehr Informationen zu den 
Kappa Absaugkabinen

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK
(Belüftung, Entlüftung, Hallenluftreinigung)

Schweißrauchemissionen belasten nicht nur direkt den Arbeitsplatz, sondern die gesamte Halle. Eine vollständige Erfassung des Schweißrauches durch die zuvor genannten Erfassungsarten ist in der Regel nicht möglich. Das Ergebnis sind Feinstaub und Rauch, die sich in der Halle verteilen und ablagern. Um angrenzende Arbeitsbereiche in der Halle vor Schweißrauchemissionen vollständig zu schützen, ist deswegen zusätzlich eine raumlufttechnische Lösung notwendig. Dabei wird die Halle mit einer Belüftung und Entlüftung ausgestattet. Zum Unterscheid zu einer herkömmlichen Be- und Entlüftung in Gebäuden, ist hier verstärkt auf den Mitarbeiterschutz und die Behandlung der Prozesswärme einzugehen.

Im idealen Fall handelt es sich dabei um ein zukunftssicheres Hallenluftreinigungssystem. Es sorgt für die Einhaltung der Grenzwerte am Arbeitsplatz und in der gesamten Halle. Es beseitigt Emissionen, indem frische, saubere Luft in den Arbeitsbereich eingebracht wird. Hierbei ist es absolut entscheidend, die frische Luft zugfrei im Bodenbereich einzubringen, ohne dass sie sich mit der verunreinigten Hallenluft vermischt. Nur so sorgt die Frischluft dafür, dass die Schweißrauchemissionen mitsamt der verunreinigten Hallenluft zur Hallendecke verdrängt werden. Dort können die Emissionen gemeinsam mit der Prozessabwärme aus der Halle abgeführt werden. Zentrale Filtereinheiten sorgen dann für eine hochgradige Abscheidung der Schweißrauchemissionen, sodass die mitgeführte Abwärme mit einem hohen Wirkungsgrad rückgewonnen und für die Erwärmung der Frischluft genutzt werden kann.

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK

KAPPA A.I.R.TM
HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK

KAPPA A.I.R.TM
HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK

KAPPA A.I.R.TM
HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK

KAPPA A.I.R.TM
HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

SCHWEISSRAUCHABSAUGUNG
MIT RAUMLUFTTECHNIK

KAPPA A.I.R.TM
HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

Erfahrungen und Wirkung der
Raumlufttechnik (Belüftung, Entlüftung, Hallenluftreinigung)

  • Eine moderne Hallenluftreinigung in der Schweißhalle verdrängt Schweißrauchemissionen aus dem Arbeitsbereich
  • Eine moderne Hallenluftreinigung in der Schweißhalle beseitigt Schweißrauchemissionen aus der Halle und verhindert so ein Übertragen der Emissionen in benachbarte Bereiche der Halle.
  • Eine moderne Hallenluftreinigung übernimmt die Emissionserfassung sowie die Belüftung und Entlüftung in der gesamten Halle.
  • Eine moderne Hallenluftreinigung ermöglicht die Rückgewinnung der Prozessabwärme sowie die Beheizung und auch Kühlung der gesamten Halle.
  • Die Absaug-, Filter- und Lufttechnik und die dafür notwendige Luftleistung der werden individuell an die jeweiligen Anforderungen angepasst.

Mehr Informationen zum
Kappa A.I.R.TM HALLENLUFTREINIGUNGSSYSTEM

Persönliche
Schutzausrüstung

Eine persönliche Schutzausrüstung besteht aus personengetragenen Schutzvorrichtungen – ähnlich dem übrigen Arbeitsschutz wie Gehörschutz, Schutzbrillen oder Arbeitsbekleidung. Darunter fallen beispielsweise belüftete Schweißhelme. Sie verfügen über ein Belüftungsfiltergerät, das in der Regel am Rücken platziert ist. Über einen Belüftungsschlauch wird gefilterte Luft direkt in den Schweißhelm geleitet.

Die Aufgabe der persönlichen Schutzausrüstung ist es nicht Schweißrauchemissionen zu erfassen und filtrieren, sondern den Schweißer davor zu schützen. Die Schutzwirkung ist somit auf dem Schweißer und auf die Dauer der Nutzung des belüfteten Schweißhelmes beschränkt.

Die Schweißrauchemissionen verteilen sich – wenn nicht weitere Schutzmaßnahmen eingesetzt werden – ungehindert im Arbeitsbereich und in der Halle. Wird die persönliche Schutzausrüstung abgenommen ist kein Schutz mehr vor diffusen Emissionen gegeben. Das gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Halle.

PERSÖNLICHE 
SCHUTZAUSRÜSTUNG

Persönliche
Schutzausrüstung

Erfahrungen und Wirkung der
persönlichen Schutzausrüstung

  • Belüftete Schweißhelme werden meist ergänzend zu anderen Schutzmaßnahmen eingesetzt, um Schweißer möglichst umfassend zu schützen.
  • Belüftete Schweißhelme sind vor allem dann sinnvoll, wenn ein ausreichender oder gewünschter Schutz durch alternative Lösungen nicht erzielt werden kann. Das ist beispielsweise beim Schweißen in Kesseln der Fall.
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Filtertechnik – Schweißrauch
hochwirksam und energieeffizient abscheiden

Die Filtertechnik und Abluftreinigung ist für eine optimale Funktion und Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems essenziell. Sie entscheidet darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen die gereinigte Luft wieder in den Arbeitsbereich und in die Halle rückgeführt werden kann. Für die Luftrückführung sind die regionalen und nationalen Richtlinien zu beachten. Es gilt oft eine höchstzulässige Konzentration der Schadstoffe in der Höhe von 1/3 der zulässigen maximalen Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert). Für Stoffe, für die eine technische Richtkonzentrationen (TRK-Wert) existiert, gilt in der Regel ein Umluftverbot. Ausnahmen vom Umluftverbot bedingen besondere Schutzmaßnahmen.

 

Bei den Schweißrauchfiltern können wir zwischen Mobilfilter und Zentralfilter unterscheiden:

  • Mobilfilter bzw. Wandfilter mit integrierten Absaugarmen: Sie sind lokal beim Schweißprozess platziert und bedienen einen Schweißarbeitsplatz oder zwei Schweißarbeitsplätze.
  • Zentralfiltersysteme: Sie sind zentral platziert und bedienen mehrere Schweißarbeitsplätze bzw. die gesamte Hallenluftreinigung

KAPPA MYKRON®
DER SCHWEISSRAUCHFILTER

Zentrale Schweißrauchfilter

Zentrale Schweißrauchfilter sind stationäre Filtereinheiten. Sie bedienen mehre Schweißarbeitsplätze und sind auf Dauerbetrieb ausgelegt. Heute werden nahezu ausschließlich filternde Abscheider, die nach dem Prinzip der Oberflächenfiltration arbeiten, zur Filtration von Schweißrauch eingesetzt. Hier werden die Rauch- und Feinstaubemissionen an der Filteroberfläche zurückgehalten, ohne in das Filtermaterial einzudringen. Die Oberfläche der Filterelemente wird kontinuierlich gereinigt. Dazu werden die Emissionen an der Oberfläche mittels Druckluft abgesprengt und in einem Staubsammelbehälter aufgefangen.

Aufgrund der extremen Feinheit – der Großteil der Schweißrauchpartikel ist kleiner als 1 Mikrometer – ist die Reinigungswirkung derartiger Schweißrauchfilter gering. Die Feinheit der Partikel und die Prozesswärme führen dazu, dass es sich bei Schweißrauch um Schwebstäube handelt. Sie sinken nicht zu Boden, sondern bleiben in der Luft stehen. Das führt dazu, dass der Schweißrauch die Filteroberfläche mehr und mehr belegt. Das Ergebnis ist ein höherer Luftwiderstand und eine fallende Absaugleistung der Filter.

Kappa Mykron® Schweißrauchfilter

Kappa hat deswegen das sogenannte Sequence Dedusting® entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Abreinigungstechnologie, die dafür sorgt, dass die einzelnen Filterbereiche sequenziell abgereinigt werden. Dadurch entsteht eine Fallströmung im Filter, der den schwebende Staub erfasst und zum Staubsammelbehälter transportiert. Das führt zu einer gleichbleibend hohen Absaugleistung und einem konstant niedrigen Luftwiderstand. Das Ergebnis ist eine um 30% verbesserte Filterwirkung und ein um 35% reduzierter Stromverbrauch. Die Kappa Sequence Dedusting® Abreinigungstechnologie findet im Kappa Mykron® Feinstaubfilter und Energiesparfilter Anwendung. Er stellt eines der modernsten und zukunftssichersten Schweißrauchfiltersystemen dar.

Mehr Informationen zum
Kappa Mykron® Schweissrauchfilter

Maßnahmen kombinieren

Schweißrauch ist - wie oben beschrieben - keine homogene Emission, sondern ein heterogenes Gemisch aus Rauch, Stäuben, Gasen und Dämpfen, das beim Schweißen entsteht und in die Umgebungsluft emittiert wird. Das ist insofern zu bedenken, wenn wir von Schweißrauchfiltern sprechen. Sie stellen Filtersysteme zur Abscheidung von Rauch und Feinstaub dar. Die gasförmigen Emissionen werden nicht gefiltert. Eine moderne Hallenluftreinigung mit Frischluftzufuhr in den Arbeitsbereich ist daher auch aus diesem Grund die richtige Wahl. Sie sorgt für einen optimalen Luftaustausch und damit für saubere Frischluft an den Schweißarbeitsplätzen. Eine Kombination mit ergänzenden Schutzmaßnahmen ist jederzeit möglich.

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Das sagen andere

Liebherr-Werk Telfs GmbH

"Die Luftqualität in der Schweißerei ist dank unserem neuen Hallenluftreinigungssystem nun sehr gut. Trotz der tiefen Außentemperaturen im Winter mussten wir kaum zuheizen. Vorher verloren wir die Abwärme über Dach, jetzt können wir sie nutzen."

Johann Struc, Leiter der Arbeitsorganisation 

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Wasserbauer GmbH

"Wasserbauer ist ein Unternehmen, bei dem sich die Nähe zur Natur bereits aus dem Produkt ergibt. Deswegen sind wir froh, mit unserem Luftkonzept einen weiteren Baustein in unsere Fertigung zu integrieren, die nicht nur den steigenden Energiepreisen etwas entgegensetzt, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet."

Franz Wasserbauer, Geschäftsführer

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Lemken GmbH & Co. KG

"Die Luftqualität im Stahlbau ist sehr gut. Das bestätigen auch unsere Mitarbeiter. Im letzten Winter mussten wir kaum zuheizen, da wir unseren Wärmebedarf aus der Wärmerückgewinnung decken konnten."

Thomas Heenen, Sicherheitsfachkraft 

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Primatech Metallverarbeitung GmbH

„So wie wir bei unserem Maschinenpark auf fortschrittlichste Technologie setzen, tun wir das konsequenterweise auch beim Luftkonzept. Ein Schweißtechnologe meinte letztens bei einer Besichtigung, dass es genau solche sauberen und hellen Arbeitsplätze sind, die beim Schweißen den Unterschied machen. Hier würde er gerne arbeiten."

Johann Kasper, Geschäftsführer

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FAQs

Filtertürme sind Filtergeräte, die Hallenluft frei ansaugen, filtrieren und wieder in die Halle abgeben. Behörden beurteilen Filtertürme sehr unterschiedlich. So werden Filtertürme von den Behörden nicht als lüftungstechnische Maßnahme eingestuft. Nachdem sie die Hallenluft frei ansaugen sind sie auch keine Absauganlage. Daher stellen Filtertürme im normativen Sinn keine zulässige Schutzmaßnahme dar. Sehr wohl kann es jedoch in einzelnen Fällen im Zuge einer individuellen Beurteilung von der zuständigen Behörde akzeptiert werden.

Sie haben Fragen zu der Wirkung einzelner Schutzmaßnahmen? Wir unterstützen sie gerne.

Der aktuellen Mangangrenzwerte (A-Staub) ist vor allem in Deutschland sehr niedrig. Das führt oft zu einer Überschreitung der zulässigen Arbeitsplatzgrenzwerte. Einzelmaßnahmen sind hier oft nicht ausreichend. In diesen Fällen ist ein Maßnahmenmix aus organisatorischen und technischen Schutzmaßnahmen zu definieren.

Wir unterstützen sie gerne dabei und entwickeln mit ihnen gemeinsam ein auf Ihren Bedarf zugeschnittenes Lösungskonzept.

Schweißrauch ist oft brandgefährlich. Auch, weil teilweise geölte bzw. beschichtet Bauteile geschweißt werden. Das führt zu einem brandfähigen Gemisch in der Absaugung. Gelangen zudem Funken durch das Schweißen in die Absaugung, kann sich ein Brand entwickeln. Oft beginnt er als Schwellbrand in der Verrohrung und breitet sich bis zum Filter aus. Daher ist eine mögliche Brandgefahr bereits bei der Anlagenplanung zu berücksichtigen und darauf aufbauend ein Brandschutzkonzept mit entsprechenden Schutzmaßnahmen umzusetzen. Sie reichen von organisatorischen Maßnahmen bis hin zu technischen Maßnahmen, wie die Installation von Vorabscheidern oder Brandlöschanlagen.

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Im Regelfall ist der Schweißrauch nicht explosibel und kann daher mit klassischer Absaugtechnik abgeführt werden. In bestimmten Fällen kann Schweißrauch dennoch explosibel sein. Eine Untersuchung der Sicherheitskenngrößen für den jeweiligen Anwendungsfall wird daher dringend empfohlen.

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Ein Umluftbetrieb bedeutet, dass bereits gefilterte Luft wieder in den Arbeitsbereich rückgeführt wird. Damit dabei keine zusätzliche Gefährdung für die Beschäftigten entsteht, regelt der Gesetzgeber die Möglichkeiten für eine Luftrückführung. Die entsprechenden Normen sind je nach Land unterschiedlich. Generell richtet sich die Möglichkeit zum Umluftbetrieb an der Abscheideleistung. Vielfach ist eine Luftrückführung erlaubt, wenn die gereinigte Luft 1/3 des zulässigen Arbeitsplatzgrenzwertes gesichert unterschreitet. Anders verhält es sich bei der Luftrückführung beim Umgang mit krebserregenden Stoffen.

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