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Wenn Schlauchfilter an ihre Grenzen stoßen: Die Zeit für Kappa Ekon® ist gekommen

 

Stäube werden in zahlreichen industriellen Prozessen freigesetzt. Aus gesundheitlicher Sicht ist – neben der Zusammensetzung und Eigenschaften des Stoffes – die Größe der Staubpartikel relevant. Hier wird zwischen Grobstaub und Feinstaub unterschieden. Diese Differenzierung ist auch für die Filtertechnik maßgeblich. Grobstäube lassen sich in der Regel mit herkömmlicher Schlauchfiltertechnik problemlos abscheiden. Die effiziente und wirtschaftliche Filtration von Feinstäuben ist wesentlich aufwändiger. Schlauchfilteranlagen werden daher mit einer geringen Filterflächenbelastung ausgelegt und betrieben. Damit steigt der ohnehin schon große Platzbedarf von Schlauchfilteranlagen zusätzlich. Ist dort, wo die Emissionen entstehen, kein Platz mehr vorhanden, müssen Module weiter entfernt platziert werden. Das erhöht natürlich die Investitions- und Betriebskosten.

Das neue Entstaubungssystem Kappa Ekon® bietet eine wirtschaftliche Lösung für dieses Problem. Kappa Ekon® ist eine Alternative zu Schlauchfiltern und zeichnet sich durch hervorragende Leistungsdaten aus. Der Platzbedarf wird um die Hälfte reduziert, der Energieverbrauch um ein Drittel. Die Reingaswerte werden ebenfalls um die Hälfte verbessert.

Kappa Ekon® ermöglicht durch seinen Aufbau eine kompakte Abscheidung von Grobstäuben und Feinstäuben in einem System. Die Technologie basiert auf einer intelligenten Luftführung im Filtersystem und in der Integration der Roh- und Reingasführung. Die staubbeladene Luft wird energieeffizient so in das Filter geführt, dass Grobpartikel bereits hier effektiv ausgeschleust werden. Die Feinstaubfracht strömt gleichmäßig und mit geringer Geschwindigkeit über die gesamte Filterhöhe zu den Filterelementen. Durch dieses Konzept sind vorgelagerte, externe Abscheideeinheiten – zum Beispiel Abscheidekammern oder Vorabscheider – nicht nötig. Durch die Kombination von Grob- und Feinstaubabscheidung in einem System reduziert sich der benötigte Platzbedarf, die Abscheideeffizienz wird erheblich gesteigert. Zudem verringern sich die Investitionskosten und – dank des energieeffizienten Betriebs – auch die laufenden Betriebskosten.

 

Module sorgen für eine rasche Installation

Im Gegensatz zu herkömmlichen Schlauchfiltern besteht der Kappa Ekon® aus passgenauen Modulen. Dabei handelt es sich um im Werk vorgefertigte Elementbaugruppen, die vor Ort im Legoprinzip zusammengefügt werden. Das ermöglicht eine rasche Installation von Großentstaubungssystemen auch auf Baustellen. Alles passt perfekt zueinander, undichte Stellen und Fehlfunktionen, wie ein Durchschlagen von Stäuben in den Reingasbereich, werden verhindert. Durch die Verwendung von baugleichen Modulen lassen sich sowohl mittelgroße Anlagen als auch Großanlagen mit einer Luftleistung von über einer Million Kubikmeter pro Stunde platzsparend realisieren. Die benötige Aufstellfläche kann im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen um die Hälfte reduziert werden.

Der intelligente Aufbau des Systems führt zu einer strömungsoptimalen Luftführung. Luftzu- und -abfuhr sind in das Gesamtkonzept integriert. In Verbindung mit den neuentwickelten Filterelementen wird der Gesamtwiderstand deutlich reduziert. Der Kappa Ekon® senkt den Energieverbrauch im laufenden Betrieb um rund ein Drittel.

 

Ein Beispiel aus der Praxis

Mittels Kappa Ekon® konnte ein Reingaswert deutlich unter 0,5mg/m³ erreicht werden. Das entspricht einem Vierzigstel des geforderten Reingaswertes gemäß aktuell gültiger TA-Luft. Der Stromverbrauch beträgt bei der Abluftleistung von 530.000m³/h lediglich 500kW. Der bisherige Stand der Technik machte rund 900kW nötig. Der Flächenbedarf konnte um 60 Prozent reduziert werden.

Steyr-Gleink,

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